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20 Jahre KKAG für Lorenz Dirr

Wir gratulieren zum Jubiläum: Unser Leiter Objektgeschäft und Mitglied der Geschäftsleitung, Lorenz Dirr ist schon seit 20 Jahren Teil der KKAG-Familie. Wir schauen gemeinsam zurück.

Lorenz, was hat sich in 20 Jahren Küchenbau verändert?

Lorenz Dirr: Im Bereich Küchenbau bin ich sogar schon seit 30 Jahren tätig – 20 davon bei KKAG. Trotz anderslautenden Prognosen hat sich die Küche als Zentrum jeder Wohnform behauptet. Der Küchenbau richtet sich nicht nach dem Trend von «Convenience-Food», wie Take-Away oder Fertiggerichten. Im Gegenteil: Die gesamte Esskultur um die Zubereitung einer Mahlzeit erhält viel Beachtung und Wertschätzung. Die Möglichkeiten im Küchenbau sind heute enorm – Kunden evaluieren ihre Bedürfnisse und Ansprüche anhand von Ideen und Inputs aus aller Welt. Aus diesem Grund müssen wir in der Küchenbau-Branche unser Know-How stetig erweitern und uns über die aktuellen Trends informieren. Das machen wir bei KKAG beispielsweise mit intensiven Schulungen für uns und unsere Mitarbeitenden. Die technischen Hilfsmittel haben sich in den letzten 30 Jahren ebenfalls rasant entwickelt. «Visualisierungs-Planungs-Implementierungen» und der interaktive Austausch, wie beispielsweise das «Building Information Modelling (BMI)» – auf diese Komponenten haben wir bei KKAG in den letzten Jahren stark den Fokus gesetzt.    

 

Wie hat sich KKAG in den letzten 20 Jahren entwickelt?

Die Schreinerwerkstatt im Herzen von Zürich-Albisrieden, die mich vor 20 Jahren mit offenen Armen empfing, ist heute zu einem schweizweit etablierten und renommierten Partner im Bereich Küchenbau geworden. Kurt Keller AG richtete sich stets an den eigenen Stärken aus und ist durch den erzielten Erfolg zu einem KMU herangewachsen, bei dem jeder Mitarbeitende Teil der «erweiterten» Keller-Familie ist. 

 

Gibt es ein Projekt, dass dir speziell in Erinnerung geblieben ist?

In 20 Jahren haben sich einige Projekte angesammelt – beispielsweise habe ich mit meiner eigenen Familie eine Küche realisiert. Doch in der Rückschau ist es meist nicht die Gestaltung, Planung oder Ausführung einer Küche, die in Erinnerung bleiben, sondern vielmehr die Bekanntschaften mit den Kunden.

 

Was fasziniert dich am Bereich Immobilienprojekte besonders?

In den letzten Dekaden sind sehr viele neue Wohnformen entstanden, wie beispielsweise Gemeinschaftswohnen oder begleitetes Wohnen. Dazu kommen neue Ansprüche wie «Facility-Management» im Materialunterhalt oder sogar Personenservice. Diese Entwicklungen erweitern die Möglichkeiten und Bedürfnisse bei Immobilienprojekten und machen dadurch die Planung der geeigneten Küche bei jedem Objekt zu einer neuen Herausforderung. 

 

Was würdest du heute im Küchenbau nicht mehr so machen?

Grundsätzlich bin ich für jede Erfahrung dankbar: In den letzten 20 Jahren habe ich viel Positives erlebt. Die negativen Erfahrungen haben mich stärker gemacht und meinen Lebensweg ebenso bereichert. Früh habe ich den Ratschlag von Mitinhaber Harry Keller «Mehr zu hinterfragen» verinnerlicht – diese Devise hat sich bis heute immer ausgezahlt. 

 

Was wünscht du dir für die nächsten Jahre?

Wenn die Gesundheit nicht in der Balance ist, verliert alles andere an Priorität. Aus diesem Grund wünsche ich mir Gesundheit – für mein Umfeld und mich. 

 

Wie ist es als Externer im GL Familienkonstrukt?

Ich empfinde meine Position nicht als extern. Die Geschäftsleitung ist ein Kollektiv, jeder bringt seinen Wissensstand pro Bereich ein. Das ist auch wichtig, denn die einzelnen Bereiche sind derart gewachsen und komplex, dass mehr Know-how unser Geschäft stärkt. Ausserdem war und ist es das höchste Anliegen der Geschäftsleitung, dass Emotionen, Fakten, Zahlen und Statistiken fundiert und orientiert an unseren Produkten und Dienstleistungen bewertet werden. Natürlich gehört auch das richtige Bauchgefühl dazu – aber da sind wir innerhalb der Geschäftsleitung auf dem gleichen Nenner. 

 

Wie war für dich der Generationenwechsel bei KKAG?

Der Generationenwechsel erfolgte nicht von heute auf morgen – der gesamte Prozess wurde und wird noch immer verantwortungsvoll gegenüber der Firma und ihren Mitarbeitenden umgesetzt. Der Wechsel in der Firmenführung bringt natürlich Veränderung mit sich – diese Veränderung ist jedoch belebend und eröffnet neue Horizonte. Stéphanie und Pascal geben mit der modernen und symmetrischen Ausrichtung Kurt Keller AG ihre eigene Handschrift.   

 

Möchten Sie noch mehr Menschen sehen, die ihr Know-how in die Herstellung Ihrer Traumküche einfliessen lassen? Lernen Sie hier das Teamhier das Team von Kurt Keller AG kennen. 


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